Mariensingen in Untermieming – „Maria zur Ehr“

Mariensingen in der Pfarrkiche Untermieming, Foto: Anni Fischer
Mariensingen in der Pfarrkiche Untermieming, Foto: Anni Fischer
Die Chorgemeinschaft Mieming lud am Samstag, dem 9. Mai 2015 zum Mariensingen in die Pfarrkirche Untermieming ein. Es wirkten neben der Chorgemeinschaft mit: Gurgltaler Dreigesang, Mieminger Sänger, Hölzernes Blech, Soatenziacher, Bläser der Musikkapelle Mieming.

Karl Carli begrüßte im Namen der Chorgemeinschaft die Konzertgäste. Pfarrer Paulinus begrüßte und segnete als Hausherr alle Gäste und wünschte, mit Blick auf den heutigen Muttertag, „den Müttern alles Gute.“ 

Zum Auftakt spielte das Blechbläserensemble der Musikkapelle Mieming und der Gurgltaler Dreigesang „Ihr Christen rufet an“. Peter Kniepeiß sprach aus einer Textsammlung, die Ingrid Spielmann zusammenstellte. „Über dem Eingang steht die Frage: Wer bist du, Maria?“ Verbunden mit dieser Frage sei es aus heutiger Sicht gar nicht so leicht, so Peter Kniepeiß, zum“Mädchen aus Nazareth“, der Mutter von Jesus, passendes zu sagen. Auf alle Fälle sei sie ein „besonders Meisterstück Gottes“, die anlässlich des Mariensingens „in die Mitte geholt“ werde. „Abgestaubt und angeschaut – von allen Seiten. Abgestaubt und angeschaut.“

„Tota Pulchra“ – Die Mieminger Sänger sangen und es musizierten Saitenziacher und Hölzernes Blech. Ingrid Spielmann war bemüht, in ihrer Textzusammenstellung sich der Auseinandersetzung mit dem Mai-Thema „Maria“ zeitgemäß zuzuwenden. „Befreit und neu erlebt. – Denn in der Werkstatt Maria treffen sich die Suchenden, werdende Mütter, die Weiter-Erzähler, die Abenteurer, Reichbeschenkten, Musikanten und Narren.“

Die Chorgemeinschaft Mieming – Leitung: Armin Falch – sang dazu „Ave Maria Jungfrau rein“ und später die Mieminger Sänger „Oh Maria Morgenstern“.

Ingrid Spielmann griff mit Texten, in Anlehnung an die Kirchenfrau Marie-Luise Langwald (Bistum Essen), ein kontrovers debattierte Thema im Zusammenhang mit Maria auf. Im Namen all derer, die „un-geplante „Kinder zur Welt gebracht hätten. Das könnten Geschwister von Jesus sein. Un-geplant und doch angenommen und geliebt – wie Jesus.

„Du könntest Mutter sein, Maria. Für alle un-geplanten Kinder. Und die un-geliebten liebst du.“

Instrumental- und Vokalmusikantinnen und -musikanten widmeten sich in klassischer Weise der Marienverehrung. Wir zitieren Ausschnitte des Programms. „Ave, maris stella“, „Maria, hell leuchtender Stern“, „Maria Königin“, „Sancta Maria“, „Segne du Maria“.

Peter Kniepeiß: „Ich stelle mir vor, Maria, dass du jung warst, lebendig und voller Fragen. Du wurdest mit Josef verlobt. Ob Du glücklich warst, wissen wir nicht. Doch ER klopfte plötzlich an. Du ließest ihn ein, und alles hat sich geändert.“

Maria sei „Anwältin der Menschen am Rande.“ Maria singe gegen jene an, „die sich Herren nennen auf Erden. Sie wird zum Zeichen der Kraft für die Machtlosen dieser Welt.“

Seit drei Jahren gibt es im Mai schon das Mariensingen in Mieming/Untermieming. Es geht auf das 50jährige Jubiläum der Mieminger Sänger zurück, die mit ihrer Maiandacht 2012 den Auftakt zum heutigen Konzert machten. Das Kirchenjahr kennt eine große Zahl von Marienfesten und marianischen Gedenktagen. Als Marienmonat gilt der Mai.

Fotos: Anni Fischer

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Anni Fischer

Ich interessiere mich für das Gesellschaftsleben in Mieming und bin oft aus rein persönlichem Interesse bei Zusammenkünften aller Art. Und ich fotografiere sehr gerne.

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